Politik
Mit 52 Millionen Euro wurde 2015 der Einbau von Ölheizungen durch die staatliche KfW-Bank gefördert. (Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de)

Trotz Klimazielen fördert Deutschland neue Ölheizungen

02.04.2016 ‐ Trotz der beschlossenen Klimaziele und des internationalen Klimaabkommens fördert Deutschland weiter den Einbau von Ölheizungen. 2015 wurden 52 Millionen Euro über die staatliche Förderbank KfW als Zuschüsse oder Rabatte auf Kredite vergeben. 

Am Donnerstag legten die Umweltverbände ihre gemeinsame Kritik am Entwurf des Bundesverkehrswegeplans von Verkehrsminister Alexander Dobrindt in Berlin vor. (Foto: Clemens Weiß, CC BY-NC-SA 4.0)

Umweltverbände fordern Verkehrswende statt Autobahnen

01.04.2016 ‐ Gleich mehrere Umweltverbände kritisieren den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 von Verkehrsminister Dobrindt scharf. Sie fordern eine grundlegende Überarbeitung hin zur Verkehrswende und den Stopp der öffentlichen Beteiligung. 

Das schottische Kohlekraftwerk Longannet wurde kürzlich abgeschaltet, womit das Land nun endgültig seinen Ausstieg aus der Kohleenergie vollzogen hat. (Foto: © Graeme Maclean, https://www.flickr.com/photos/gee01/2991864474, CC BY 2.0)

Schottland verabschiedet sich aus der Kohleverstromung

30.03.2016 ‐ Mit der Abschaltung des schottischen Kohlekraftwerks Longannet vollzieht das Land endgültig seinen Ausstieg aus der Kohleenergie. Geplant ist nun der Bau sechs weiterer Windparks, denn Windenergie ist besonders ertragreich in Schottland.  

Fast jedes fünfte Auto in Norwegen ist elektrisch unterwegs, die Regierung will ab 2025 den Verkauf von Benzin-und-Dieselautos verbieten. (Foto: MANHATTAN RESEARCH INC, CC BY-2.0, https://www.flickr.com/photos/seattlecamera/14288878309/)

Norwegen macht Ernst mit Elektromobilität

29.03.2016 ‐ Ab 2025 sollen in Norwegen ausschließlich Elektroautos verkauft werden, so sieht es der aktuelle nationale Transportplan vor. Utopisch ist das nicht, denn bereits heute rollt in dem nordischen Staat fast jedes fünfte neue Auto mit Elektroantrieb.  

Die Bürgerenergie steht mit den Plänen der Bundesregierung am Scheideweg. (Foto: CC0 1.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:20150523_Naturpark_Saar-Hunsr%C3%BCck_Zerf_Heltern_Feld_Dorf_Windr%C3%A4der_IMG_4515_by_sebaso.jpg)

Ausschreibungen: Gegenwind für die Bürgerenergie

24.03.2016 ‐ Die ab 2017 geplanten Ausschreibungen auch für Windenergie an Land bedrohen Bürgerenergie-Projekte und bevorzugen finanzstarke Akteure, so eine neue Studie der World Wind Energy Association (WWEA). Experten bewerten die Umstellung negativ. 

Das Nanticoke-Kraftwerk in der kanadischen Provinz Ontario. Auf dem Gelände des ehemals größten Kohlekraftwerks Nordamerikas soll ein 44 MW Solarpark entstehen. (Foto: © JasonParis, flickr.com/photos/jasonparis/3760786456, CC BY 2.0)

Ontario: Solarpark mit Symbolcharakter

21.03.2016 ‐ In der kanadischen Provinz Ontario soll auf dem Gelände des ehemals größten Kohlekraftwerks Nordamerikas Nanticoke ein 44 MW Solarpark entstehen. Das ist ein weiterer Schritt in Richtung sauberer Energiewirtschaft – wäre da nicht die Kernenergie. 

Luftverschmutzung über Indonesien und dem Indischen Ozean  bereits im Jahre 1997. Weiß stellen sich Aerosole dar, grün, gelb und rot Ozon /Smog (Foto: © TOMS indonesia smog / commons.wikimedia / public domain)

WHO warnt vor Folgen zunehmender Umweltverseuchung

18.03.2016 ‐ Rund 100 Tage nach dem Klimaabkommen in Paris macht die WHO in ihrer Studie 2016 deutlich, dass Umweltbelastungen die größte Ursache für Krankheit und Tod von Millionen Menschen weltweit sind – und mahnt die Regierungen zügig Maßnahmen zu ergreifen. 

Die Bergung der geschmolzenen Brennstäbe in den verunglückten Reaktoren gilt als größtes Problem. Ab 2021 sollen die Bergungsarbeiten beginnen. (Foto: Greg Webb / IAEA, CC BY-SA 2.0, https://www.flickr.com/photos/iaea_imagebank/5764778687)

USA und Frankreich helfen bei Fukushima-Bergung

16.03.2016 ‐ Die USA und Frankreich unterstützen Japan bei den Aufräumarbeiten im havarierten Atomkraftwerk Fukushima. Gemeinsam soll eine Technik zum Bergen geschmolzener Brennstäbe entwickelt werden. Ab 2021 will das Forschungsteam die Bergung beginnen.